Kirchorte

Da sagte Jesus zu ihnen: Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus.         Mk 6,30-34

Christ-König

Erzbischof-Joseph-Godehard-Platz 1

31832 Springe

Durch den starken Zuzug von Neubürgern, besonders junger Familien mit Kindern in den 60er und 70er Jahren war die Christ-König-Kirche Kirche, Baujahr 1951, für die Kirchenbesucher nicht mehr ausreichend. 1967 wurde ein Kirchbauverein gegründet. Großzügige Spenden, Türkollekten und viele Aktivitäten der Gruppen in der Gemeinde schafften einen finanziellen Grundstock für einen Neubau. Finanzielle Unterstützung kam auch vom Bonifatiusverein. Am 20.12.1980 weihte Bischof Heinrich Maria Jansen die neue Kirche auf den Titel Christ-König. Architekt war Werner Alder aus Springe. Die Innenausstattung (Stein- und Bronzearbeiten) wurde gestaltet vom Bildhauer Paul Brandenburg, Berlin, die Bleiglasfenster mit Motiven aus der Präfation vom Fest Christ-König von Wilhelm Rengshausen aus Warstein. Erwähnenswert sind das Kreuz über dem Altar, das aus uralter Mooreiche gestaltet ist, und die Madonna.

Die alte Kirche wurde umgebaut zu einem Zentrum der Begegnung für die Gemeinde mit dem Pfarrbüro, einem Gemeindesaal und weiteren Räumen. Im Untergeschoss befindet sich auch ein Andachtsraum, der von Jugendlichen der Gemeinde gestaltet wurde.

Auf dem Außengelände steht außer einem Brunnen der Altar aus der frühen Kirche, der für Gottesdienste im Freien genutzt wird.

Allerheiligen

Holzgrefestr. 3

31832 Eldagsen

Von 1945 an strömte eine große Anzahl heimatvertriebener Katholiken in das Gebiet um Eldagsen ein. Ab dem 13.01.1947 fand an Sonn- und Feiertagen die Hl. Messe in der evangelischen Kirche statt. Am 01. Januar 1958 wurde an der Holzgrefestrasse ein Bauplatz erworben. Die Pläne für Kirche, Jugendheim und Pfarrhaus entwarf Diözesanbaurat Joseph Fehling aus Hildesheim. Die Kirche wurde erbaut aus Mitteln der Diözese und des Bonifatiusvereins. Am 23./24. Mai 1959 wurde die Allerheiligen-Kirche von Bischof Heinrich-Maria Janssen geweiht. Der Bischof verfügte , dass das Fest der Kirchweihe jeweils am Fest der Hl. Dreifaltigkeit gefeiert werden soll. Die an der Altarwand dargestellten Heiligenfiguren stehen symbolisch für die Acht Seeligpreisungen. Dargestellt sind: Therese vom Kinde Jesu, Cäcilia, Papst Pius X, Elisabeth von Thüringen, Josef von Nazareth, Thomas Morus, Hedwig von Schlesien und Altfried.

St. Maria von der Immerwährenden Hilfe

Thomaskircher Weg 2

Bennigsen

Am 22.05.1960 wurde der Grundstein der Kirche St. Maria von der Immerwährenden Hilfe in Bennigsen gelegt und am 28.05.1961 von Weihbischof Heinrich Pachowiak geweiht.

Beim Blick in das als Hallenkirche gebautes Gotteshaus fällt besonders das große Holzkreuz im Altarraum auf, das ebenso wie die Mutter-Gottes-Statue eine Arbeit des Bildhauers Josef Hauke aus Lauenau ist. Der Tabernakel entstammt einem Entwurf des Künsters Heinrich Waldmann aus Hildesheim, der auch die Buntglasfenster entworfen hat. Die Buntglasfenster auf der Orgelempore zeigen die Schutzmantelmadonna und in der Taufkapelle die Herabkunft des Heiligen Geistes. Vier lange Fenster auf der rechten Seite zeigen den Dom in Breslau mit Fürstenkapelle , den Marien-Dom in Hildesheim, den Dom von Frauenburg/Ermland-Ostpreußen mit der Kopernikuskapelle und das vordere Fenster symbolisiert das Christus-Wort „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben“. Die Orgel ist ein Werk der Orgelbaufirma Hammer aus Arnum. Die vierzehn Kreuzwegstationen an der linken Wandseite stammen aus der St. Barbara-Kirche in Rotterdamm/Holland und wurden durch Jan und Pater Jakobus Geijtenbeek unserer modernen Kirche angepasst. Die jeweils sechs Kreuze und Armleuchter mit Kerze an der linken und rechten Seite symbolisieren die zwölf Apostel.

Vor der Kirche steht der dreizehn Meter hohe Glockenturm, der 1977 erbaut wurde und drei Glocken beherbergt. Die größte Glocke ist der Gottesmutter Maria, der Kirchenpatronin, geweiht, die beiden anderen der heiligen Agnes und der heiligen Maria Goretti. Hinter der Kirche befindet sich das Pfarrheim, das 1999 um einen Anbau mit moderner Küche erweitert wurde. Die Hauptwohltäter der Kirche waren der Bonifatiusverein, die Gemeindemitglieder und besonders die Geistlichen Pfarrer Albert Goedde und Pater Jakobus Geijtenbeek.