St. Martin

... ein ökumenisches Projekt

Springe: In Springe führte die Klasse 4c von der Grundschule am Ebersberg voll Begeisterung das Spiel von Sankt Martin in der Andacht in Christ-König auf. Begleitet wurden sie vom Posaunenchor der ev. Gemeinden. Die Kirche platzte wie immer aus allen Nähten – überall Familien mit ihren Kindern mit wunderschön leuchtenden Laternen. Draußen wartete St. Martin mit seinem Pferd, der den Laternenumzug mit den Fackelträgern (Pfadfindern) anführte. Auf dem Marktplatz sangen alle in Begleitung des Posaunenchors Laternenlieder. Ziel des Laternenumzugs war die wunderschön beleuchtete St. Andreaskirche, wo der Umzug mit einem Segensgebet, heißen Getränken und Martinshörnchen den krönenden Abschluss fand.

Eldagsen: Mit einer Andacht in der ev. St. Alexandri-Kirche, in der Pastor Gerald Flade die Geschichte des Hl. St. Martin anhand einer vergessenen Kinderjacke erzählte, begann der ökumenische Martinsumzug in Eldagsen. Auch hier begleitete St. Martin auf dem Pferd die Laternenkinder mit ihren Familien. Mit den Gehlenbachmusikkanten zog der Laternenumzug zum gemeinsamen Abschluss zu unserer Allerheiligen Kirche.

Bennigsen: St. Martin verlor sein Geld beim Spielen und konnte noch nicht einmal mehr seine Rechnung im Wirtshaus bezahlen und wurde vom Wirt vor die Tür gesetzt. Als er weiter zog, kam er an einem Bettler vorbei, teilte seinen Mantel mit ihm und fing an, über sein Leben nachzudenken und wollte es ändern. Er musste jedoch noch viele Jahre in der Armee bleiben. Nachdem er dort entlassen worden war, ließ er sich taufen und wurde Mönch, Später wurde er zum Bischof geweiht. Bei uns ist St. Martin ein ökumenisches Ereignis und ein Konfirmanden-Projekt. Pfarrer Herr von der katholischen Kirche hat uns dieses Jahr dabei unterstützt. Am ersten Projekttag wurde den Kindern das Leben von Martin nahe gebracht und die Rollen wurden verteilt. Anschließend sind wir den Weg abgegangen, damit sich die Kinder in ihren Rollen einfinden konnten. Wieder im Pfarrheim angekommen wurden Weckmänner mit Butter und Marmelade verköstigt. Am zweiten Projekttag haben wir solche Weckmänner gebacken und die Rollen wurden noch einmal geprobt. Beim Martins-Umzug wurden die wichtigen Lebensabschnitte des Martin an vier Stationen von den Kindern nachgespielt. An der zweiten Station wurden nach der Mantelteilung die Weckmänner so geteilt, dass sie für alle reichten. Und das war schon eine Aufgabe, da diesmal sehr viele Kinder und Eltern gekommen waren, was uns sehr gefreut hat. Wir bedanken uns bei den Kindern, die mit Begeisterung dabei waren und so toll gespielt haben. Ebenso bei der Feuerwehr, die den Umzug gesichert hat, bei dem Musikzug für die musikalische Begleitung und dem Kindergarten am Gut für die Verköstigung im Anschluss des Umzuges.

Für unser Team in Bennigsen Sigrid Rehn

Danke an alle, die die ökumenischen Laternenumzüge zu St. Martin in unseren drei Kirchorten jedes Jahr immer wieder voll Freude organisieren und begleiten.